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JosVanAken [21]
Fotografie – Grafik – Mix?

Fotografie – Grafik – Mix?

Warum meine Bilder nie “natürlich” sind

Unser Blick (aufs Bild) ist nicht “objektiv”
Der durchs Objektiv auch nicht …

Diese nur auf den ersten Blick naive Frage lässt sich im 21. Jahrhundert kaum noch beantworten. Allenfalls, wenn wir uns auf eine Zeitreise machen, zurück zu den Anfängen der FoTografie im 19. Jahrhundert. Damals versuchten Menschen, das Zeichnen und Malen von Bildern mit dem neuen Verfahren zu vereinfachen – und authentischer zu machen. –

Das gelang, um es kurz zu machen, nicht wirklich. Seit es fotografische Techniken gibt, wurden Fotografien bearbeitet. Auch wenn manchen Fotografen sich bemühten, die “Natur” objektiv im Bild festzuhalten: Es gelang ihnen letztlich nicht. Warum ich der Überzeugung bin, dass das eher ein Gewinn als eine “Niederlage” ist, werde ich weiter unten zu erklären versuchen.

Hier erst einmal nur soviel: Der Farn im Bild rechts wurde mit den heute üblichen Mitteln (mit einer Digital-Spiegelreflexkamera im Botanischen Garten Braunschweig fotografiert. Wer jetzt meint, das sei doch ein “ganz natürliches” Foto, der irrt gleich mehrfach. Die Erklärung wie erwähnt weiter unten.

Notre vision (de la photo) n’est pas “objective”
Celui à travers l’objectif soit…

Cette question, qui n’est qu’à première vue naïve, peut difficilement trouver une réponse au 21e siècle. Tout au plus, si l’on fait un voyage dans le temps, aux débuts de la photographie au XIXe siècle. À l’époque, les gens ont essayé de simplifier le dessin et la peinture d’images avec le nouveau processus – et de le rendre plus authentique. –

Pour faire court, ça n’a pas vraiment fonctionné. Les photographies ont été traitées depuis aussi longtemps qu’il y a eu de la photographie. Même si certains photographes ont essayé de capturer objectivement la « nature » dans l’image : à la fin ils n’ont pas réussi. Je vais essayer d’expliquer ci-dessous pourquoi je suis convaincu qu’il s’agit plus d’une victoire que d’une “perte”.

Tout d’abord, seulement cela : la fougère sur la photo de droite a été photographiée avec les moyens couramment utilisés aujourd’hui (avec un appareil photo reflex numérique dans le jardin botanique de Braunschweig. Quiconque pense qu’il s’agit d’une photo “complètement naturelle” se trompe L’explication comme mentionné ci-dessous.

Our view (of the picture) is not “objective”
The one through the lens either …
This question, only naive at first glance, can hardly be answered in the 21st century. At most, if we go on a journey back in time, back to the beginnings of photography in the 19th century. Back then, people tried to simplify drawing and painting pictures with the new process – and make it more authentic. –

To cut a long story short, it didn’t really work. Photographs have been processed for as long as there have been photographic techniques. Even if some photographers tried to capture “nature” objectively in the picture: In the end they did not succeed. I will try to explain below why I am convinced that this is more of a win than a “loss”.

First of all, just this much: The fern in the picture on the right was photographed with the means commonly used today (with a digital SLR camera in the Braunschweig Botanical Garden. Anyone who thinks that this is a “completely natural” photo is wrong several times over. The explanation as mentioned below.

Alte Technik trifft neue Technologie

Wie viele andere ambitionierte Fotografen habe auch ich seit einigen Monaten zu einer Form der Lichtbildnerei zurückgefunden, die nach nach dem unaufhaltsamen Eroberung der fotografierten Welt durch digitale Kameras in Versessenheit zu geraten drohte: immer wieder greife ich mittlerweile zu „klassischen“ Kameras mit analoger Technik – entweder im Kleinbildformat (Filmnegative oder Dias im 24 x 36 mm-Format) oder gleich auf zu einer Mittelformat-Kamera (eine Mamiya 645 mit dem negativ-format von 6 x 4,5 cm Größe, eine Mamiya RB67 (Format 6 x z cm) und der „doppelläugigen“ Rolleiflex (Format 6 x 6 cm)

Das Arbeiten mit diesen historischen Geräten und den Chemikalien, die nach der Belichtung des Filmmaterials die Fotografien „wie von Zauberhand“ entstehen ließ, erinnerte mich nicht nur ein wenig nostalgisch an meinerseits fotografischen Versuche in den frühen 1950er Jahren und die ersten Berufserfahrungen als Redakteur bei Tageszeitungen, die mir neben der Texterei auch die Möglichkeit gab, mich professionell mit der Fotografie zu nähern (und das mit der auch heute noch als die seinerzeit beste Pressekamera bekannt war, einer Leica)

Hier einige weiter Ergebnisse des analogen Mittelformat-Experiments – auf hochempfindlichen (400 asa) Schwarzweiss-Film.

Mein persönliches “Back to the roots” hat mir vor allem eines gebracht. Es war ein nicht immer leichter Weg zur Entdeckung der Langsamkeit. Zum Gestalten von Bildern brauche ich (meist) Zeit, und diese Zeit muss ich mir nehmen. Das ist nur ein scheinbarer Widerspruch zur spontanen, schnellen Fotografie, dem Entdecken und Einfangen von Momenten.

Leider musste ich krankheitsbedingt meine “Ausflüge” in die alte analoge Welt der Fotografie auf Filmmaterial vor einiger Zeit beenden. Was bleibt davon? Ich habe (mal wieder) viel (kennen)gelernt.

L’ancienne technologie rencontre la nouvelle technologie

Comme beaucoup d’autres photographes ambitieux, j’ai retrouvé ces derniers mois une forme de photographie qui, après la conquête inexorable du monde photographié par les appareils numériques, menaçait de devenir obsédée : de temps en temps j’ai recours à des appareils “classiques” avec technologie analogique – soit au format 35 mm (négatifs ou diapositives au format 24 x 36 mm) soit d’emblée à un appareil photo moyen format (un Mamiya 645 au format négatif de 6 x 4,5 cm, un Mamiya RB67 (format 6 xz cm) et le Rolleiflex “double oeil” (format 6 x 6 cm)

Travailler avec ces appareils historiques et les produits chimiques qui ont créé les photographies « comme par magie » après l’exposition du matériau du film m’a non seulement rappelé un peu avec nostalgie mes tentatives photographiques au début des années 1950 et ma première expérience professionnelle en tant que monteur pour le quotidien. journaux qui, en plus des textos, m’ont donné l’occasion de m’approcher professionnellement de la photographie (et qui était encore connu aujourd’hui comme le meilleur appareil photo de presse de l’époque, un Leica)

Mon « retour aux sources » personnel m’a apporté avant tout une chose. Ce n’était pas toujours un moyen facile de découvrir la lenteur. J’ai (surtout) besoin de temps pour créer des images, et je dois prendre ce temps. Ce n’est qu’une contradiction apparente avec la photographie spontanée et rapide, la découverte et la capture d’instants.

Malheureusement, à cause d’une maladie, j’ai dû mettre un terme à mes “excursions” dans le vieux monde analogique de la photographie sur film il y a quelque temps. Qu’en reste-t-il ? J’ai (encore) appris beaucoup de choses.

Like many other ambitious photographers, I have found back in the last few months to a form of photography that, after the inexorable conquest of the photographed world by digital cameras, threatened to become obsessed: now and again I resort to “classic” cameras with analog technology – either in 35mm format (film negatives or slides in 24 x 36 mm format) or straight away to a medium format camera (a Mamiya 645 with the negative format of 6 x 4.5 cm, a Mamiya RB67 (format 6 x7 cm) and the “double-eyed” Rolleiflex (format 6 x 6 cm)

Working with these historical devices and the chemicals that created the photographs “as if by magic” after the exposure of the film material not only reminded me a little nostalgically of my photographic attempts in the early 1950s and my first professional experience as an editor for daily newspapers which, in addition to texting, gave me the opportunity to approach myself professionally with photography (and which was still known today as the best press camera of the time, a Leica)

My personal “back to the roots” has brought me one thing above all. It was not always an easy way to discover slowness. I (mostly) need time to create pictures, and I have to take this time. This is only an apparent contradiction to spontaneous, fast photography, the discovery and capture of moments.

Unfortunately, due to illness, I had to end my “excursions” into the old analog world of photography on film material some time ago. What is left of it? I (again) got to know a lot.

Der Zauber der digitalen Welt
(Fast) grenzenlos Gestalten

Die Fotografie nicht auf lichtempfindliches Filmmaterial, sondern auf digitale Sensoren (in vielen verschiedenen Formaten), wobei die Bilder auf ebenfalls digital rechnenden Speichermedien gesichert werden ist längst nicht nur etabliert, sondern „Mainstream“. Es geht mir (nicht nur an dieser Stelle) nicht um Diskussionen, was denn nun die „beste“ Digitalkamera sei. Die gibt es nicht.

Streichholzschachtel – Smartphone – Vollformat-Digitalkamera:
Alles brauchbare “Multi-Tools“ für die gestaltende Fotografie

Diese Frage kann ich nicht beantworten – zumindest nicht im Sinne von „Ja“ oder „Nein“; das bedeutet aber nicht dass die Werkzeug-Wahl beliebig gehandhabt werden soll. Ich selbst fotografiere mitt mehr oder weniger allem, was durch irgendwelche Optischen Systeme das von mir gewählte Motiv abbildet. Aber das stimmt auch schon wieder nicht wirklich. Zum Fotografieren brauche ich kein „optisches System“, zumindest nicht in Form von optischen Linsen, besser bekannt als Objektive.

Ein Beispiel: Bei meinen Versuchen mit der analogen Technik hat mir die Fotografie mit so genannten Lochkameras (im englischen Sprachbereich als „pinhole camera“ bekannt) großen Spaß gemacht. . Diese ein wenig skurril anmutenden Kameras werden entweder in eine passende kleine (lichtdichte) Schachtel installiert; das kann eine Schuhschtel sein oder zum Beispiel eine Streichholzschachtel. In diese Box kommt ein etwa stecknadelkopfgroßes Loch und gegenüber lichtempfindliches Material.

Ich selbst habe „just for fun“eine Nachkriegskamera, die berühmt „Agfa Clack“ zur Pinhole umgebaut: einfach das Simple-Objektiv entfernen und durch eine einfache Lochscheine ersetzen Dann irgendwo aufstelle, auf das gewählte Motiv richten und eine zuvor berechnete Langzeitbelichtung starten. Voilà. Das (nicht vorhersehbare) Resultat sind leicht verträumte Bilder mit einem ganz speziellen Weichzeichner-Effekt. Pinhole-Kameras kann man übrigens auch spielend leicht aus Digitalkameras basteln. Sie sollten allerdings möglich mit Wechselobjektiv ausgestattet sein.

Fast unbegrenzte Möglichkeiten
Segen und Fluch der digitalen Fotografie

La magie du monde numérique
Conception (presque) illimitée

La photographie non pas sur des films photosensibles, mais sur des capteurs numériques (dans de nombreux formats différents), où les images sont enregistrées sur des supports de stockage qui sont également calculés numériquement, est non seulement établie depuis longtemps, mais « mainstream ». Pour moi (pas seulement à ce stade), il ne s’agit pas de discuter de ce qu’est le « meilleur » appareil photo numérique. Il n’y a pas une telle chose.

Je ne peux pas répondre à cette question – du moins pas dans le sens de « oui » ou « non » ; Cependant, cela ne signifie pas que le choix de l’outil doit être manipulé de manière arbitraire. Je prends moi-même des photos avec plus ou moins tout ce qui représente le motif que j’ai choisi à travers un système optique. Mais ce n’est plus vraiment vrai. Je n’ai pas besoin d’un « système optique » pour prendre des photos, du moins pas sous forme de lentilles optiques, mieux connues sous le nom de lentilles.

Un exemple : dans mes expériences avec la technologie analogique, j’ai beaucoup apprécié la photographie avec les caméras dites à sténopé (appelées « pinhole camera » en anglais). . Ces caméras un peu bizarres sont soit installées dans un petit boîtier approprié (étanche à la lumière) ; ce peut être une boîte à chaussures ou une boîte d’allumettes, par exemple. Dans cette boîte, il y a un trou de la taille d’une tête d’épingle et un matériau sensible à la lumière.

J’ai moi-même un appareil photo d’après-guerre “juste pour le plaisir” qui a été transformé en sténopé, le fameux “Agfa Clack” : il suffit de retirer le simple objectif et de le remplacer par une simple tôle perforée. sur le sujet sélectionné et démarrez une exposition longue préalablement calculée. Voilà. Le résultat (imprévisible) est des images légèrement rêveuses avec un effet de flou très spécial. Incidemment, les appareils photo à sténopé peuvent également être facilement bricolés avec des appareils photo numériques. Cependant, si possible, ils doivent être équipés d’un objectif interchangeable.

The magic of the digital world
(Almost) limitless design


Photography not on light-sensitive film material, but on digital sensors (in many different formats), whereby the images are saved on storage media that are also digitally computed, is not only established but “mainstream” for a long time. For me (not only at this point) it is not about discussions about what the “best” digital camera is. There is no such thing.

Matchbox – smartphone – full frame digital camera:
All useful “multi-tools” for creative photography

I cannot answer this question – at least not in the sense of “yes” or “no”; but this does not mean that the choice of tool should be handled arbitrarily. I myself take pictures with more or less everything that depicts the motif I have chosen through some kind of optical system. But that’s not really true again. I don’t need an “optical system” to take photos, at least not in the form of optical lenses, better known as lenses.

An example: In my experiments with analog technology, I really enjoyed photography with so-called pinhole cameras. .These slightly bizarre cameras are either installed in a suitable small (light-tight) box; it can be a shoe box or a matchbox, for example. In this box there is a hole the size of a pin’s head and a light-sensitive material.

I myself have a post-war camera “just for fun” that has been converted into a pinhole, the famous “Agfa Clack”: simply remove the simple lens and replace it with a simple hole sheet. Then set it up somewhere, point it at the selected subject and start a previously calculated long exposure. Voilà. The (unpredictable) result are slightly dreamy pictures with a very special soft focus effect. Incidentally, pinhole cameras can also be easily tinkered with digital cameras. However, if possible, they should be equipped with an interchangeable lens.

Die Fotografie ist nicht das
“Ende der kreativen Fahnenstange”

La photographie n’est pas ça
“Fin du mât créatif”

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